The Grand Tour

So lange haben die Fans der drei Chaoten darauf gewartet! Endlich wurde am letzten Freitag die erste Folge der neuen Sendung “The Grand Tour” veröffentlicht, worin die drei alt bekannten Oldtimer wieder zu finden sind: “Die heilige Dreifaltigkeit”

Grund für was neues

Nach einer Auseinandersetzung zwischen Jeremy Clarkson und dem Produzent der BBC, beendeten diese ihre Zusammenarbeit und seine Kollegen Richard Hammond und James May schlossen sich an. Schon kurz darauf folgten Verhandlungen zwischen dem Trio und dem großen Internet-Warenhaus Amazon, um auf deren Streamingdienst Amazon Prime Instant Video einen Nachfolger von TopGear auszustrahlen. Das Produktionsunternehmen W. Chump & Sons, von dem Clarkson, Hammond, May und Wilman die Eigentümer sind, einigte sich laut Medienberichten schließlich im Juli 2015 auf eine Summe von 160 Millionen Pfund (umgerechnet ca. 188 Millionen Euro) für die Ausstrahlungsrechte über drei Jahre. Damit war es Amazons bislang größte Investition in eine Originalsendung, die zugleich eine der teuersten aus dem Vereinigten Königreich überhaupt ist. Geplant ist es vorerst drei Staffeln mit je zwölf Folgen zu produzieren.

Der Nachfolger von TopGear

In der allerersten Folge von The Grand Tour die am letzten Freitag veröffentlicht wurde, sieht man Clarkson wie er sich von der BBC verarbschiedet.

London. regnerisch und trist. Clarkson gibt seinen Mitarbeiterausweis am Eingang der BBC ab und symbolisiert damit seinen Abschied. Anschließend steigt er in ein Taxi, welches ihn zum Flughafen bringt. Sein Flieder geht in Richtung Los Angeles. Dort angekommen ist Clarksons Ziel eine Autovermietung. Weiter geht es in die Tiefgarage, wo ein Kompressor aufgeladener Ford Mustang als “Fisker-Galpin Rocket” auf ihn wartet. Er rast über die breiten Straßen Kaliforniens. Zwei weitere Ford Mustangs schließen sich ihm an, Richard Hammond im Mustang-Shelby GT350R und James May im Roush Stage 3. Die drei steuern in die kalifornische Wüste, eine Autokolonne im Mad Max Style ist zu sehen. Eine Meute auf einem Rockkonzert mit Bühne ist zu sehen. Das Trio fährt zur Bühne und steigt aus.

Ford Mustang, Roush Stage 3, Fisker Golpin Rocket, Shelby GT350

Kaum meldet er sich zu Wort, haut Clarkson seine Witze raus: “Wir ziehen mit dem Zelt um die Welt, wie die Zigeuner” oder “…die Show kommt im Internet, das heißt ich könnte sogar ein Pferd befriedigen“. Gegenseitig stellen Clarkson, May und Hammond sich damit vor, das derjenige schon hier und da gefeuert wurde. Wohl eine Anspielung auf den Rausschmiss von Clarkson bei der BBC. Alleine diese 5 Minuten sollen bereits 2.5 Millionen Pfund (ca. 3 Millionen €) gekostet haben.

Ford Mustang, Roush Stage 3,

Fazit

Ein Promi für den Celebrity Brain Crash, der durch ein ungewöhnliches Ereignis verkommt, hätte ausgereicht und wäre witzig gewesen, das ganze aber dreimal auf Spitze zu treiben fand ich etwas too much. Der Unterhaltungswert war ok, die Aufnahmen, Effekte und eingesetztes Material wie Autos waren gigantisch!

Zwar hat es insgesamt nicht meine Erwartungen übertroffen, aber endlich gibt´s mal wieder was aktuelles im Bereich Auto/Motor Journalismus das man sich gut und gerne ansehen kann und das ganze auch noch mit Humor. Der Name The Grand Tour und das Zelt versprechen eine Reise durch hoffentlich viele spektakuläre Orte und witzige Missionen. Denn die Specials bei TopGear, worin die drei die verschiedensten Aufgaben erfüllen mussten, waren noch besser als die herkömmliche Sendung.

Die bestehenden Formate im TV aus Deutschland reizen mich außer den PS-Profis derzeit überhaupt nicht. Früher war die Sendung “GRIP” auf RTL II noch recht unterhaltsam, aber die Sendung hat leider schwer nachgelassen. Und was bleibt denn da überhaupt noch übrig, auf “VOX – Das Automagazin”, “Abenteuer Auto” auf Kabel 1 und “PS – Das Automagazin” auf N-TV, das war´s im TV… spätestens jetzt lohnt sich die Amazon Prime Mitgliedschaft.

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Timo

25 Jahre, angestellter Fachinformatiker. Von klein auf begeistert an Motoren, Technik und Informationstechnik. Mit dem eigenen Auto folgte dann die Freude an der Autopflege.