Rennen starten einheitlich um 13:30 Uhr

Die DTM setzt in der kommenden Saison auf einheitliche Startzeiten der Rennen am Samstag und Sonntag. Um 13:30 Uhr werden die Ampeln auf Grün umschalten.

„Dank unseres neuen Fernsehpartners SAT.1 werden wir neben den einheitlichen Startzeiten auch eine ausführliche und umfangreiche Berichterstattung vor und nach den Rennen bieten können“,

Achim Kostron, Geschäftsführer der ITR GmbH.

Keine Regel ohne Ausnahme – Die DTM trägt erstmals ein Nachtrennen im italienischen Misano aus. Die beiden Läufe am 25. und 26. August starten jeweils um 22:20 Uhr Ortszeit. Bislang fand das einzige DTM-Rennen unter Flutlicht am 16. August 2003 am Nürburgring statt, allerdings lediglich als Qualifying. Für den Start der beiden Misano-Rennen in den Abendstunden gibt es gute Gründe: Im Sommer stehen in Misano gut und gerne schon einmal 40 Grad Celsius an. Zudem ist am Misano World Circuit Marco Simoncelli eine Streckenbeleuchtung vorhanden.

Eine weitere Abweichung gibt es für den Finallauf am 14. Oktober. Damit die Zuschauer nach dem 20. Saisonlauf der DTM am Sonntag in Hockenheim direkt nach der Zieldurchfahrt auf die Rennstrecke strömen und vor dem Podium mit den Teams und Fahrern gebührend feiern können, beginnt das Rennen hier um 15:05 Uhr.

Verringerung des Gesamt-Mindestgewichts

Zu den wichtigsten Änderungen im sportlichen Reglement gehört die Verringerung des Gesamt-Mindestgewichts (Fahrer mit Ausrüstung und Fahrzeug): Es beträgt in diesem Jahr 1.115 Kilogramm, das Fahrzeug-Mindestgewicht liegt bei 1.031 Kilogramm.

Karrosserie

Unter der Karosserie kommen nur noch lineare Schraubenfedern zum Einsatz. Bei den anstehenden Testfahrten wird sich zeigen, ob diese Neuerung in Kombination mit den aerodynamischen Anpassungen dazu führt, dass die Fahrzeuge im Vergleich zum vergangenen Jahr insbesondere in den Kurven weniger aerodynamisch stabil sein werden.

Motorenanzahl

Die ITR hat in diesem Jahr den Kalender von neun auf zehn Rennwochenenden aufgestockt. Statt sieben gibt es nun auf die Saison gesehen acht Motoren für die jeweils sechs Autos, die straffrei untereinander getauscht

Boxenstopp

Bis dato hatte einer der acht Mechaniker beim Reifenwechsel die Aufgabe, an der Trennlinie zwischen „Working Lane“ und „Fast Lane“ die Räder in Empfang zu nehmen, nun können die Teams dafür eine zweite Person abstellen. Diese zusätzliche Person rekrutiert sich aus dem ohnehin vor Ort vorhandenen Personal.

Quelle

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Timo

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24 Jahre, angestellter Fachinformatiker. Von klein auf begeistert an Motoren, Technik und Informationstechnik. Mit dem eigenen Auto folgte dann die Freude an der Autopflege.