Wer nach einem kompakten Cabrio mit Premium-Image und vier Sitzplätzen sucht, entscheidet sich fast immer zwischen zwei Fahrzeugen aus Bayern:

Das neue Audi A3 Cabrio und das neue 2er Cabrio von BMW, machen mit ihren sehr ähnlichen Paketen die Entscheidung nicht einfach.

Wenn man jedoch genauer hinsieht, werden auch die Unterschiede deutlicher: Bei BMW wird, wie gewohnt, bedingungslos auf Fahrdynkamik gesetzt. Auch bei diesem “kleinen” Cabrio will man nicht auf kurze Überhänge, Heckantrieb und optimale Gewichtsverteilung verzichten. Beim Rivalen aus Ingolstadt kommt das typische Front-Layout zum Einsatz. Trotzdem lässt sich das A3 Cabrio sportlich bewegen, ganz besonders das S3 Cabrio mit dem Allradantrieb quattro. Der Bild Vergleich stellt den offenen M235i (erhältlich ab 28. Feburar) dem S3 Cabrio gegenüber:

2er Cabrio und A3 Cabrio im Vergleich

2er Cabrio und A3 Cabrio im Vergleich

Die beiden Bayern sind in der Abmessung in etwa gleich, der BMW ist 1,1 cm länger, hat aber einen 10 cm größeren Radstand und entsprechend kürzere Überhänge. Der Audi hingegen ist 2 cm breiter und in der Höhe 4 mm kleiner. Das Gewicht ist durch die ähnlichen Abmessungen ebenfalls fast identisch.

Bei der Fahrleistung sollte eigentlich der S3 durch seinen serienmäßigen Allradantrieb vor dem M235i liegen, in der Werksangabe nennt Audi aber 5,4 Sekunden für den Sprint von 0 – 100 km/h. Der M235i mit Heckantrieb beschleunigt je nach Getriebe zwischen 5,0 und 5,2 Sekunden von 0 – 100 km/h.

Selbst beim Preis liegen die beiden Modelle nah beieinander: Für das Cabrio aus München muss man mindestens 48.900 € bezahlen, das aus Ingolstadt ist mit 49.470 € etwas teurer. Beim S3 ist aber die S-tronic serienmäßig mit an Bord, Kunden von BMW müssen für die Achtgang-Automatik Aufpreis zahlen.

Einen wichtigen Vorteil sichert sich der Audi beim Normverbrauch: Der Vierzylinder des S3 gönnt sich im EU-Zyklus 7,1 Liter auf 100 km, der Reihensechszylinder des M235i verbraucht, je nach Getriebe, zwischen 7,9 und 8,5 Liter auf 100 km.

 

[Fotos: Bimmertoday/Audi/BMW]

(Quelle)

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Andreas Rossmeisl

24 Jahre, angestellt bei der Firma Huck Seiltechnik als Technischer Zeichner. Interessiert an Gaming und der Motorwelt.