BMW i5 Crossover (2020)

BMW hat bei der Jahrespressekonferenz 2016 für das Jahr 2020 ein weiteres Modell der i-Baureihe angekündigt. Neben den aktuellen Modellen BMW i3 und BMW i8 soll ein weiteres Modell, der BMW i5 produziert werden. Jedoch soll es weder ein Kleinwagen wie der i3 sein, noch ein Hybrid-Sportwagen wie der i8. Laut Medienberichten ist das Konzept des i5 als viertürige Limousine vom Tisch. Der neue i5 soll ein “Crossover” werden.

Was ist ein Crossover?

Crossover bedeutet eine Kreuzung oder Übergang der Fahrzeugklassen. Die Plattform hat ein Crossover meist mit einer Limousine gemeinsam, die Optik erinnert an ein SUV. Gleichzeitig fällt die ganze schwere Geländetechnik weg, Allradantrieb gibt es häufig gegen Aufpreis.

BMW i5 soll Massentauglich sein

Zusammen mit dem BMW i5 soll auch die Massentauglichkeit einher gehen,  ein Design was gefällt statt zu polarisieren. Außerdem eine innovative Architektur, die im Vergleich zu i3 und i8 erheblich höhere Stückzahlen bei deutlich geringeren Kosten ermöglichen soll. Zwar soll auch im Crossover das Material Carbon enhalten sein, jedoch nicht als führender Werkstoff wie in den BMW-i Geschwistern.

Von den Abmessungen der Karosserie sollen in etwa wie die des BMW 3er sein. Im Innenraum soll es aber mehr Platz geben. Da kein Sechszylinder unter die Haube passen muss und im Heck der kompakte E-Motor untergebracht wird (etwa so groß wie ein kleiner Koffer).

Motorvariante 1

Derzeit werden zwei verschiedene Antriebslösungen untersucht, die diverse Leistungen und Motor-Kombinationen erlauben. Zum einen ist da das reine E-Mobil ohne Verbrenner und Range Extender. Der Elektromotor leistet in der ersten Ausbaustufe rund 225 PS, im zweiten Schritt sollen 50 PS dazukommen. Ziel ist eine Reichweite von über 400 Kilometern, was auf eine Batteriekapazität von circa 75 Kilowattstunden schließen lässt. Die Reichweite soll ca. 400 KM betragen.

Motorvariante 2

Als zweite Variante steht ein Plug-in-Hybrid bereit. Der Verbrenner, der auch als Range Extender funktioniert, ist vorn eingebaut und treibt die Vorderräder an. Welcher Verbrenner? Die Puristen fordern einen Dreizylinder-Benziner, der Vertrieb favorisiert den Zweiliter-Vierzylinder in zwei Leistungsstufen mit 150 und 200 PS. Geladen wird per Kabel oder drahtlos-induktiv. Wenn alles klappt, steht er 2020 beim Händler.

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Timo

25 Jahre, angestellter Fachinformatiker. Von klein auf begeistert an Motoren, Technik und Informationstechnik. Mit dem eigenen Auto folgte dann die Freude an der Autopflege.