Blitzer_am_Dreieck_Kassel-Süd_A44Keine schöne Zeit für Freunde des schnellen Fahrstils. Zunächst wurde ein neuer Blitzmarathon angekündigt und nun testet Niedersachsen als erstes Bundesland in Deutschland eine neue Blitzertechnik. 

Das normale Verhalten eines Autofahrers vor einem Blitzer sieht in den meisten Fällen wie folgt aus: Blitzer wird gesehen, es wird kurz abgebremst und nach dem Passieren des Gerätes wird wieder schön auf die Tube gedrückt. Mit der neuen Technik wird dies leider nicht mehr möglich sein. Autofahrer werden nämlich über eine längere Strecke kontrolliert, was “dank” moderner Computertechnik umgesetzt werden kann. In unseren Nachbarländern Niederlande und Österreich kommt dieses Blitzverfahren bereits seit einigen Jahren zum Einsatz und erntet dort offensichtlich positives Feedback. Der Verkehrsfluss wird gefördert und die Sicherheit in Baustellen und Tunneln erhöht. Des Weiteren können Raser der Geldbuße nicht mehr durch ein kurzzeitiges Abbremsen entkommen.

Unter Einhaltung der Vorgaben des Datenschutzes sollen auf besonders gefährlichen Streckenabschnitten ab dem Frühjahr nächsten Jahres für 18 Monate solche Blitzer eingesetzt werden. Bereits 2009 wurde ein solches Pilotprojekt vorgeschlagen, scheiterte allerdings an der Begründung, dass Bilder von unschuldigen Autofahrern gespeichert werden würden. Bei der in Niedersachsen eingesetzten Technik werden die Bilder sofort gelöscht, sollte sich der Fahrer an das Tempolimit halten. Somit gibt es keine Möglichkeit während dem Blitzprozess Bilder unbefugt zu entfernen / benutzen.

[Quelle | Bilderquelle]

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Manuel Raab-Faber

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Baujahr 92, Blogger und Student. Herz gebührt der Welt der Technik und Gadgets. Wagt sich bei krautdub in neue Gefilde.