Als falsches Safety Car getarnt fährt der M4 GTS auf dem Nürburgring – Performance ist hier allerdings größer geschrieben als Sicherheit.

Vor wenigen Monaten wurde bei BMW durch den M4 Coupé eine völlig neue Baureihe ins Leben gerufen. Die stärkste Version der 4er Reihe ersetzt das bisherige M3 Coupé und beeindrucht mit hohem Maß an Fahrdynamik.

Einige Kunden jedoch wünschen sich eine radikalere Abstimmung, und verzichten dafür gerne auf die Alltagstauglichkeit. Genau für diese Menschen wird jetzt der M4 GTS entwickelt, der kürzlich als Erlkönig auf dem Nürburgring erwischt wurde. Als Safety Car getarnt testen die M-Ingenieure von BMW auffällige Aerodynamik-Anbauteile an Front und Heck, die deutlich mehr Anpressdruck an Vorder- und Hinterachse versprechen.

Auch wenn die neu entwickelten Anbauteile vorerst im Rahmen der MotoGP Verwendung finden, sollte der Frontsplitter und einstellbare Heckflügel später auch am serienmäßigen M4 GTS zu sehen sein. Ein radikaler abgestimmtes Fahrwerk, ein Überrollkäfig und der Verzicht auf überflüssige Optionen wie die Rückbank, die auf der Rennstrecke ohnehin nie besetzt ist, kommen noch dazu.

Der damalige M3 GTS leistete 30 PS mehr als der normale M3, und somit 450 PS. Der M4 GTS sollte auf der Basis des 431 PS starken Serien-M4 und Bi-Turbo Sechszylinder mindestens den gleichen Wert überbieten. Da der Marktstart nicht vor 2016 erfolgen kann, müssen sich die Kunden aber leider noch ein wenig gedulden.

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Andreas Rossmeisl

24 Jahre, angestellt bei der Firma Huck Seiltechnik als Technischer Zeichner. Interessiert an Gaming und der Motorwelt.