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[Autopflege #1] Grundlagen Autowäsche – Foamen

Die Fahrzeugpflege hat bei mir – wie wahrscheinlich bei den meisten – damit angefangen, als ich mich in einem Autopflegeforum Stundenlang eingelesen und recherchiert habe. Ständig ist man auf Anleitungen und Tipps bei den einfachsten Dingen gestoßen – wie bei der einfachen Fachzeugwäsche – an die man vorher keinen müden Gedanken verschwendet hätte.

So möchte ich mein bisheriges Wissen gerne mit euch teilen. Im heutigen Teil 1 und im nachfolgenden Teil 2 der Fahrzeugpflege möchte ich euch zuerst einmal die Grundlagen der “einfachen” Fahrzeugwäsche etwas näher bringen. In diesem Teil 1 der Autopflege erkläre ich was “Foamen” heißt und zu bedeuten hat.

Diese Artikelreihe ist nach Arbeitsschritten aufgeteilt (Teil 1 = Arbeitsschritt 1…).

“Foamen” – Eingebackene Reste wie Mücken etc. einweichen

Bei eingebrannten Mücken, eingebranntem Vogelkot oder stark verschmutztem Fahrzeug sollte man vor der eigentlichen Fahrzeugwäsche im besten Falle zuerst einmal das Fahrzeug “Foamen“. Das Wort “Foam” oder “Foamen” kommt aus dem Englischen und bedeutet Schaum bzw. einschäumen. Das bedeutet ein einfaches Einweichen des Lackes mit Hilfe eines Schaumteppichs, um den groben Dreck darauffolgend möglichst Lackschonend (kratzschonend) bereits mit einem Hochdruckreiniger vor der eigentlichen Wäsche zu entfernen. Ein weiterer Vorteil des “Foamen” ist, dass man währenddessen der Schaum den Dreck einweicht bereits mit einem speziellen Pinsel die Stellen reinigen kann, an die man mit einem Waschhandschuh sowieso nicht erreichen würde. Gemeint sind dabei schwierige Stellen wie Nieren (Kühlergrill), Türgriffe oder ähnliches.

Wie erzeugt man einen solchen Schaum?

Kärcher Becher-Schaumlanze
© Kärcher

Entweder mit einer sogenannten “(Snow)foam-Lance” (o. auch “Foam-Gun/Foam-Cannon”) oder man hat etwas Glück und die SB-Waschanlage des Vertrauens hat eine solche Foam-Lance bzw. Schaumlanze mit integriert. Für die, die in der SB-Waschanlage keine Schaumlanze haben und/oder an einem anderen Platz ihr Fahrzeug waschen, gibt es zwei Varianten den Schaum aufs Fahrzeug zu sprühen. Erstere Variante ist ein Aufsatz für den Hochdruckreiniger wie links im Bild zu sehen:

Gloria FoamMaster FM10
© Gloriagarten

Die als zweite Variante wenn kein Hochdruckreiniger vorhanden ist, gibt es einen handlichen Schaumsprüher bzw. ein Drucksprühgerät bei dem zuerst per pumpen ein gewisser Druck im inneren aufgebaut werden muss, damit der Schaum gesprüht werden kann. Hier als Beispiel den Gloria FoamMaster FM10:

 

Beide Varianten sollte man jedoch auf den trockenen Lack sprühen, da bei feuchtem Lack der Schaumteppich schneller wieder abläuft und den Dreck dementsprechend nicht so lange einweichen kann. Auch bei beiden benötigt man einen “Snow-Foam“, dieser ist ein spezielles Reinigungsmittel das beim Auftragen einen starken Schaum erzeugt. Dieser Snow-Foam muss natürlich noch dosiert werden, bevor er dann in die Foam-Lance oder das Drucksprühgerät gefüllt wird.

Und so sieht das Ergebnis am Beispiel meines BMW’s mit der Schaumlanze in einer SB-Waschanlage aus (mit den anderen zwei Varianten sollte der Schaumteppich noch deutlich dichter sein, siehe Video unten):

SB-Waschanlage - BMW mit Schaumteppich

 

Hier noch einmal eine Snowfoam-Cannon im Video von Auto Finesse Detailing mit dem Avalanche Snow Foam in Action:

 

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